Chronik

Chronik

der Schützengesellschaft "Bavaria Maisach"

Die mündliche Über- lieferung und das 50jährige Gründungsfest im Jahre 1924 beweisen, daß in Maisach 1874 ein Schützenverein gegründet wurde.

Die Gründung erfolgte also zu einer Zeit, in die viele andere Vereinsgründungen fallen, so z.B. in Maisach ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr und 1871 der Veteranenverein.

Im Protokollbuch des Veteranenvereins ist verzeichnet, daß der Schützenverein "Bavaria Maisach" im Jahre 1899 mit Fahne und Abordnung der Fahnenweihe des Veteranenvereins beiwohnte.

Die Fahne der Schützengesellschaft "Bavaria" wurde im Jahre 1901 geweiht. Voraus ging, wie die ältesten Schützen erzählt haben, die Zusammenlegung zweier Schützenvereine im Jahre 1886, bei der der endgültige Name "Schützengesellschaft Bavaria Maisach" festgelegt wurde. Dazu sind leider keine schriftlichen Dokumente vorhanden. Das erste Dokument ist das Beschlüssebuch III der Schützengesellschaft von 1907. Die beiden vorausgegangen zwei Bücher sind während oder kurz nach den beiden Weltkriegen verloren gegangen.

 

Der erste, von Josef Huttenloher als Schützenmeister unterzeichnete Beschluß vom 21. 12. 1907 berichtet von einem Preisschießen, von dem der Protokollführer in etwas ungelenker Ausdrucksweise erzählt, daß "... jedes Mitglied einen Preis von der Vereinskasse von 2,50 bis 3,- Mark erhält und das bestschießende Mitglied den Vorteil hat, sich den Preis selbst zu wählen".

Dies, und ein Beschluß vom 26. 05. 1914, in dem "mit allen gegen keine Stimme beschlossen" wurde, daß ein Kegelscheiben durchgeführt werden sollte, zeigt, daß man auch schon in der Frühzeit des Vereins nicht nur das sportliche, sondern auch das gesellschafliche Zusammensein hoch schätzte. Dies wird weiter dadurch erhärtet, daß der Renovator des Vereinshumpens sogar zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Über die Entstehung des Vereinspokals schreibt der Protokollist in seiner unvergleichlichen Ausdrucksweise: " Derselbe ( der Pokal ) wurde von dem damaligen Schützenmitglied Herrn Isidor Peller, ehemaliger Schäfflermeister in Maisach, aus Birkenholz mit Rinde gefertigt, welch letztere jetzt schon stark beschädigt war, so daß selbiger von dem Sohne und nunmehrigen Schäfflermeister Josef Peller entfernt ( Rinde ) und neu gedreht, respektive beschlagen und renoviert wurde. " Doch dies nur nebenbei.

 

In der Zeit von 1915 bis 1921 ruhten die Aktivitäten des Schützenvereins, danach ging der Schießbetrieb wieder weiter. Im Zeichen der Inflation wurde im November 1921 das Schießgeld von 1. - Mark auf 2. - Mark verdoppelt und bereits ein Jahr später auf 5.- Mark festgesetzt. Trotz der damaligen schweren Zeit beschlossen die Schützen eine Schützenkette anfertigen zu lassen. Sie brachten dafür beträchtliche Opfer: Zwölf Schützen spendeten immerhin 54 Taler und Münzen.

 

Das nächste große Ereignis für die Schützengesellschaft bildete die Fahnenweihe in Eglharting im Jahre 1923, wofür Bavaria Maisach die Patenschaft übernommen hatte. Die urständige Begeisterung der Maisacher Schützen gibt der Berichterstatter in seinem Protokoll wieder: " Hernach ging es zum Kirchenzug, wo sich der Akt der Fahnenweihe abspielte. Unter markiger Ansprache des Expoties kreuzten sich die beiden Schützenfahnen zum Zeichen der Brüderlichkeit und Eintracht. Dann zurück auf den Festplatz, wo die Festjungfrauen die Fahnen mit Erinnerungsbänder schmückten und Prologe zum Ausdruck brachten . ". Weiter berichtet der Beobachter nicht nur von gesellschaftlichen, sondern auch von zwischenmenschlichen Kontakten:

"Gar manches Kärtlein wandelt heute noch von einer Holden nach Maisach". 1924 dann feierte die Schützengesellschaft ihr 50jähriges Stiftungsfest in großem Rahmen, verbunden mit dem Gauschießen des "Gaus 7", wie es damals hieß. Die Stimmung drückte sich zeitweise etwas, als der Schußmeister dabei verunglückte, da sich ein Schuß vorzeitig aus der Kanone löste. Doch man half schnell, zum ersten Mal hielt ein D-Zug in Maisach , der den Verletzten nach München brachte.

 

Durch diese schnelle Aktion konnte dem Schützen das Augenlicht und die verletzte Hand erhalten werden. Eine spontane Sammlung für den Verletzten brachte den für damals sehr hohen Betrag von 180. - - Mark und so konnte das Fest einen frohen Ausgang nehmen.

 

Zur Erläuterung der damaligen strengen Sitten sei noch eine Eintragung ins Protokollbuch wiedergegeben, die sich mancher Schütze heutzutage rot anstreichen sollte. " Am 01. 12. 1924 wurde beschlossen: Dasjenige Mitglied, welches vier Schießabende unentschuldigt ausbleibt und trotz Mahnung am nächsten Schießabend nicht erscheint, vom Verein auszuschließen".

 

Daß auch bei den Schützen die wirtschaftliche Lage nicht immer rosig war, zeigt eine wohl einmalige Eintragung ins Protokollbuch, in der 1932 der Jahresbeitrag für Arbeitslose gesondert auf die Hälfte des üblichen Betrages festgelegt wurde.

 

Das nächste große Ereignis für die Schützengesellschaft "Bavaria Maisach" war die festliche Begehung des 60jährigen Stiftungsfestes im Jahre 1934, ebenfalls wieder mit einem Gauschießen verbunden. Das "Absingen von nationalen Liedern" und die Ablösung des "Schützen Heil" in "Sieg Heil" führen uns vor Augen, daß das sogn. 1000jährige Reich auch an den Schützen nicht spurlos vorüber gegangen war. Besonders schlimm zeigt sich das in den vielen Menschenverlusten, die man 1945 zu verzeichnen hatte.

 

Doch noch vor dem Krieg wurde der langjährige 1. Schützenmeister Christian Rapp am 12. 04. 1935 zu Grabe getragen. Von ihm heißt es, er sei einer der Besten gewesen. Christian Rapps Amt wurde von Josef Huttenloher übernommen, der es jedoch schon 1938 wieder zur Verfügung stellte. Die Neuwahl am 30.04. 1938 machte Max Paulus einstimmig zum 1. Schützenmeister, sein Stellvertreter wurde Alois Ochsenmeier. Als Fahnenträger wählte man Johann Stumbaum , der dieses Amt bis zu seinem Tod 1973 inne hatte.

 

Der zweite Weltkrieg und die Nachkriegszeit unterbrachen das Vereinsleben von " Bavaria Maisach " von 1939 bis 1951. Dieser Krieg hatte den Deutschen viel Vertrauen gekostet und so brachten die Alliierten die Ausübung jeden Schießsports allzu oft mit Militarismus in Verbindung und untersagten alles, was mit Schießen in Zusammenhang gebracht werden konnte. Doch die Liebe zum Schießsport und die Not machten erfinderisch und so wurde in dieser Zeit das bis dahin nicht ernst genommene Luftgewehr zur Präzisions-Sportwaffe entwickelt und von den einschlägigen Dienststellen auch zugelassen. Diese Tatsache gab den Anstoß zur Wiederaufnahme des Schießsports. Die Altveteranen , besonders Josef Skoff sen. und Josef Huttenloher sen. bemühten sich, der Schützengesellschaft "Bavaria Maisach" wieder Leben zu geben. Max Paulus wurde wieder zum 1. Schützenmeister gewählt. Er gab am 18.12.54 diesen Posten aus Altersgründen ab, nachdem er im selben Jahr noch ein Gauschießen in Maisach organisiert hatte, an dem 202 Schützen teilnahmen.

 

Nach Paulus wurde Isidor Lechleitner zum neuen Schützenmeister gewählt, sein Stellvertreter wurde Georg Neumeier. In ihre Amtszeit fällt ein Ereignis, das zeigt, auf welch seltsame Begebenheiten oft Ideen, Pläne und deren Verwirklichung basieren.

 

1956 machten die "Bavaria" Schützen zusammen mit den "TUS" Schützen aus Fürstenfeldbruck einen Vatertagsausflug zum Jägerschießstand nach Mauern. Das Schießen auf größere Distanz machte so viel Spaß, daß der Gedanke aufkam, den im zweiten Weltkrieg zerstörten KK-Schießstand, dessen Schützenheim als Flüchtlingsherberge gedient hatte, wieder aufzubauen. Nach neuerlicher Bestätigung durch Josef Sedelmayr, daß Schützenheim und Anlage beim Sommerkeller Eigentum des Vereins seien, machte man sich 1957 an die Instandsetzung der Schießanlage. Um den Neubau machten sich besonders Josef König und Georg Neumeier verdient. So konnte nach mühevoller Arbeit, bei der Hans Völk die Brotzeit und die Brauerei Maisach das Bier stifteten, schon vom 07. bis 15. 09. 1957 das Standeröffnungsschießen stattfinden. Georg Neumeier konnte sich leider an dem von ihm entscheidend mitgetragenen Werk nicht lange erfreuen, denn er wurde am 05.05. 58 zu Grabe getragen.

 

1959 beging der Schützenverein sein 85. Gründungsfest, verbunden mit einem Gauschießen, an dem 384 Schützen teilnahmen. Im Rahmen des Heimat- und Festabends wirkten bedeutende Künstler mit.

 

Das nächste größere Ereignis war dann für die "Bavaria" Schützen die Erweiterung des Luftgewehrstandes von 3 auf 7 Stände im Jahre 1962.

 

Das 90jährige Jubiläum 1964 wurde in größerem Rahmen mit 200 Schützen, die am Festschießen teilnahmen, begangen.

 

Zwei Jahre später hatten die Maisacher Schützen wieder einmal die Organisation eines Gauschießens übernommen. Es ging in die Vereinschronik als das " Max Paulus Gedächtnis-Schießen " ein, denn am 12.03.1965 war der verdiente Schütze, der über 50 Jahre beim Verein gewesen war, gestorben. An dem Gau - und Gedächtnisschießen nahmen 452 Schützen teil.

 

Die beiden letzten Ereignisse wurden bereits unter der Regie von Franz Ilgmeier durchgeführt, der 1964 Isidor Lechleiter als 1. Schützenmeister abgelöst hatte.

 

Im Jahre 1968, als Hans Arzberger 1. Schützenmeister wurde, ist von den "Bavaria" Schützen ihr Schützenheim in der Bahnhofsgaststätte mit Holz getäfelt worden. Von vieler Seite wurde damals bestätigt, daß es nunmehr ein Schmuckstück im Brucker Gau sei.

 

Vom 07. bis 22.05.1971 führten die Maisacher ein weiteres Gauschießen durch, da sich kein anderer Verein bereit gefunden hatte, die Organisation zu übernehmen. Trotzdem das Schießen nur am normalen Schießstand und nicht in einem Zelt durchgeführt werden konnte, ging es reibungslos über die Bühne, da der Luftgewehrstand mittlerweile auf 18 Stände erweitert wurde. Immerhin konnten 500 Schützen an dem Schießen teilnehmen.

 

Ein Jahr später machte der Schützenverein einen langgehegten Plan wahr und führte die Eintragung ins Vereinsregister durch. Von da an heißt die Bezeichnung "Schützengesellschaft Bavaria Maisach e. V.".

 

1973 wurde die KK - Schießanlage im Sommerkeller um 5 Pistolenstände und 3 Großkaliberstände erweitert. Auch für diesen Ausbau opferten viele Schützen ihre Freizeit. Besonders zu erwähnen ist hier Helmut Ertel, ohne den die Erweiterung kaum möglich gewesen wäre. Am 20.07. wurde die Anlage durch Herrn Pfarrer Bezel eingeweiht und ein Eröffnungsschießen durchgeführt.

 

Am 08.06.74 begannen die Feierlichkeiten zum 100jährigen Gründungsfest der Schützengesellschaft. Am 09.06.folgte die Fahnenweihe mit einem Festumzug in Maisach, den man auf 2000 Personen schätzte. Tausende Zuschauer aus nah und fern säumten die Straßen, denn so was hatte man bis dahin in Maisach nicht gesehen. Verbunden mit dem Vereinsjubiläum war ein Gauschießen, an dem 627 Schützen aus dem Fürstenfeldbrucker Gau teilnahmen.

 

Im gleichen Jahr am 14.12. traf man sich im Schützenheim zu einer Feierstunde, um Josef Huttenloher sen. , Hans Völk und Christian Rapp für über 40jährige Mitgliedschaft im Verein zu ehren.

 

1975 konnte die Schützengesellschaft Bavaria Maisach einen seiner größten sportlichen Erfolge erzielen. Hans Pokorny wurde in einem Jahr der Höchstleistungen Bayerischer Meister mit der Perkussionspistole, Deutscher Meister mit der Steinschloßpistole und mit der deutschen Nationalmannschaft mit dem Perkussionsrevolver Weltmeister. Verständlich, daß der ganze Verein stolz auf ihn war.

 

Beim Oktoberfest im selben Jahr durfte die Schützengesellschaft als einziger Schützenverein von Oberbayern beim Festzug mit 54 Teilnehmern mitmachen. Der Beifall der vielen Tausenden Zuschauer begleitete sie bis ins Schützenzelt.

 

Drei Jahre später hatte die Schützengesellschaft wieder eine großartige Leistung eines ihrer Schützen zu würdigen. Am 16.09. 78 wurde Hans Pokorny in Madrid mit dem Perkussionsrevolver Einzelweltmeister mit 95 von 100 möglichen Ringen. Eine, für die damalige Zeit mit einem Perkussionsrevolver erzielte sagenhafte Leistung.

 

Welchen Zulauf der Verein in diesen Jahren hatte wurde daraus ersichtlich, daß bei einer Ausschußsitzung am 03.03.80 zum zweiten Mal (erstmals 1976) ein Aufnahmestopp für Feuerschützen in Erwägung gezogen wurde. Die Standkapazität im Sommerkeller war nicht mehr ausreichend.

 

Aber auch einen Rückschlag, wenn gleich einen kuriosen, mußten die Maisacher hinnehmen. Ihr schöner, selbstgebauter Saugrill wurde von jemandem unter fadenscheinigem Vorwand ausgeliehen und nicht mehr zurückgebracht. Den Übeltäter konnte man nicht ermitteln und so mußte ein neuer Grill gebaut werden.

 

In all den Jahren gingen bei Oberbayerischen-, Bayerischen- und Deutschen Meisterschaften Maisacher Schützinnen und Schützen als Sieger nach Hause. 1981 ging der Traum eines Schützen in Erfüllung. Alfred Aneder erreichte bei der Oberbayerischen Meisterschaft mit der Perkussionspistole 100 von 100 möglichen Ringen. Ein Ergebnis, das bis dahin auf keiner Meisterschaft erzielt wurde und auch nicht überboten werden kann.

 

Zwei Jahre später war ein arbeitsreiches Jahr für die Schützengesellschaft. Der Schießstand im Schützenheim und ein Teil des Heimes wurden renoviert, alles mit Holz getäfelt und mit Teppichen ausgelegt. Ein großer finanzieller und arbeitstechnischer Aufwand. Aber nun erstrahlte alles wieder im neuen Glanz.

 

Wie schnell die Zeit vergeht. 1984 stand die 110 - Jahrfeier des Vereins ins Haus. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Maisach wurden die Feierlichkeiten zur Zufriedenheit aller durchgeführt.

 

Da sich kein Verein bereit erklärte, übernahmen die Maisacher 1985 zum siebten Mal die Durchführung des Gauschießens. Sie setzten dabei zukunftsweisende Aspekte, denn sie führten das Schießen zum ersten Mal mit Hilfe eines Siemens-Computers durch, was eine enorme Einsparung an Arbeitskräften bedeutete. Besonders hervorzuheben ist dabei Willy Westermair, dessen Fachkenntnisse und Einsatz diese Durchführung ermöglichte.

 

1988 mußte die Schützengesellschaft wieder einen Rückschlag hinnehmen, denn ihr wurde zum 31.12. das Schützenheim mit den Schießanlagen für Luftdruckwaffen im Keller der Bahnhofsgaststätte gekündigt. Das Haus sollte abgerissen und ein Einkaufszentrum erbaut werden. Nun stand man vor der Notwendigkeit, in kürzester Zeit eine neue Bleibe zu finden.

 

Man kaufte um 5 000,- DM eine Holzbaracke und baute dieses Provisorium in 3500 Arbeitsstunden unter der fachmännischen Leitung von Franz Ilgmeier zu einem Schmuckstück von einem Schützenheim aus. Am 23.09.89 weihte Pfarrer Matthes das neue Heim mit Schießanlage an der Lusstraße ein. So hatte man für die nächsten Jahre ein Unterkommen, doch die Notwendigkeit zum Bau eines neuen Schützenheimes war zwingender denn je.

 

Diese Notwendigkeit sah auch die Gemeinde Maisach und man beschloß, im Keller eines geplanten Bürgerzentrums der Schützengesellschaft "Bavaria Maisach" ein neues Schützenheim bauen zu lassen. Als dieses Projekt aus Kostengründen fallen gelassen wurde, suchte man nach einer anderen Möglichkeit. Die Schützengesellschaft, die Blaskapelle Maisach und der Gesangsverein Maisach taten sich zusammen und beschlossen ein Bauprojekt in eigener Regie.

 

Man beauftragte den Architekten Auer mit der Planung und machte sich auf den Weg durch die Instanzen. Am 13.01. 98 gab das Landratsamt Fürstenfeldbruck die Baugenehmigung. Die letzte große Hürde war genommen, als die Vorstände Hans Arzberger, Willy Westermair und Gerda Schünke mit der Gemeinde Maisach den Pachtvertrag für einen Teil des "Volksfestgrundstückes" unterschrieben. Am 01.07.98 kam von der Regierung Bayern die Genehmigung zum vorgezogenen Baubeginn.

 

Am 31.07.98 vollzog man den symbolischen Akt des Baubeginns, den Spatenstich und am 27.11.98 konnte man das Richtfest feiern. Jetzt heißt es mit vereinten Kräften den Weiterbau des Vereinsheimes voranzutreiben.

 

Nun steht der Schützengesellschaft "Bavaria Maisach e.V." die Durchführung des 125-jährigen Vereinsjubiläums bevor.

 

Hoffentlich wird die viele Arbeit mit gutem Gelingen belohnt !

Auszug aus der

Fürstenfeldbrucker Zeitung

vom 22.03.1928:

Maisach, 20. März 1928. (Endschießen)

Der hiesige Schützenverein „Bavaria“ hielt letzten Samtstag sein Endschießen mit Preisverteilung ab. Der Verein zählt gegenwärtig 53 Mitglieder, von denen folgende Herren Preise erwarben: 1. Pr. Riedl Roman, Bauer; 2. Rapp Christian, Bauerssohn; 3. Gasteiger Xav., Schreiner; 4. Sedlmeir Jos. j., Bräumeister, 5. Hartmann Andr., Fahr???; 6. Eder Hans, Maurer; 7. Heitmeir Ursula, Wirtschaftspächterin; 8. Steber Wally, Kasirer?; 9. Orner Mathias, Bieraufschreiber; 10. Märkl Jos., Gütler; 11. März Gg., Hilfsarbeiter; 12. Mair Jos., Bahnarbeiter; 13. Märkl Greg. Hilfsarbeiter; 14. Walter Hans, Kohlenhändler; 15 Popp Christian, Viehhändler; 16. Schmid Karl, Buchhalter; 17. Schonat Ant., Monteur; 18. Rasch Aug., Maschinenhandlung; 19. Wieland Jos., Bauerssohn; 20. Heitmeir Jos., Wirtschaftspächter; 21. Resch Leonh., Spengler; 22. Schmid Frz., Dentist; 23. Witzky Jak., Hilfsarbeiter; 24. Heinzelmann Hans, Zimmermann; 25. Bölsch Blasis, Maurer; 26. Bierling Gg., Metzger; 27 Müller Jos., Bräumeister; 28. Ried Jos., Hilfsarbeiter; 29. Berger Gg., Zimmermann; 30. Stahl, Frz., Hilfsarbeiter, 31. Kaimerl Hans, Brauer; 32. Skoff Jos., Sattler; 33. Feicht Vitus, Schreinermeister; 34. Huttenloher, Schuhmachermeister; 35. Bittner Ant., Schneidermeister. Schützenkönig wurde Eder Hans mit 275 Ringen für 1928. Schützen-Heil.

 

Gefunden und übermittelt von Franz Erhardt, Feuerschütze in Bruck

Danke!

 

und noch ein Auszug: 04.11.1930:

 

Maisach, 3. Nov. (Schützenversammlung) Am letzten Samstag nahm die Schützenversammlung des Schützenvereins Bavaria den Jahresbericht und die Abrechnung des Kassiers entgegen. Die Neuwahl zur Vorstandschaft ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes Rapp sen., Schriftführer Skoff, Kassier Heitmeier, Fahnenjunker Ochsenmeier jun. Im Ausschuß verblieben sämtliche Mitglieder des bisherigen Ausschusses.

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