Historische Hintergründe:
Das Böllern hat eine traditionsreiche und teilweise auch durch
alte Chroniken belegte Geschichte. Diese geht bis in das
ausgehende 15. Jahrhundert zurück.
Böllerschießen, bairisch-österreichisch auch
Prangerschießen, ist eine Tradition, bei
der an besonderen
Festen und Ereignissen mit speziellen Böllergeräten
und Schwarzpulver mindestens ein Knall erzeugt wird
Es galt mit als höchster Achtungserweis, wenn Herrscher und
Könige zu Besuch kamen und mit Böllerschüssen empfangen wurden.
Auch um rasche und zuverlässige Warnungen zu verbreiten wurde
geböllert. So war es noch Anfang des 20. Jahrhunderts in
verschiedenen Teilen der Alpenländer üblich, bei Feuer, Kriegs-
oder sonstiger Gefahr von den abgelegenen Gehöften der
Bergbauern aus aufmerksam zu machen.
Das Böllerschießen findet an besonderen Festtagen statt, zum
Beispiel Hochzeiten (Vereinsmitglieder), Kirchweihen, in den
Rauhnächten, insbesondere an Heiligabend oder an Neujahr,
Ostern und zur Sonnwend.
Dies geschieht, um böse Geister zu vertreiben und die anstehende Zeit mit guten Vorzeichen zu beginnen.
Zum anderen wird auch bei Schützenfesten und bei Beerdigungen
von Kriegsveteranen und langjährigen Vereinsmitgliedern in
Schützen- und Veteranenvereinen geschossen sowie Ehrensalut für
hohe Gäste (Politik, Sport) bei Veranstaltungen.
Zu runden Geburtstagen von langjährig verdienten
Vereinsmitglieder.
Am deutschen Volkstrauertag wird der Brauch des Böllerschießens
zumeist in süddeutschen Dörfern gepflegt, um somit die Opfer
und gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu ehren.
Auch zum sakramentalen Segen an den Außenaltären bei
Prozessionen zu Fronleichnam oder einer Hagelprozession ist das
Böllern in einigen Gegenden üblich.
In vielen Regionen finden zudem jährliche Böllerschützentreffen
statt.
Das Böllerschießen unterliegt in Deutschland strengen rechtlichen Vorgaben.
Voraussetzungen sind unter anderem:
Mindestalter 21 Jahre (Ausnahme möglich ab 18 Jahren)
Körperliche und geistige Gesundheit
Bedürfnisbescheinigung eines Schützenvereins
Haftpflichtversicherung über mindestens 1 Mio €.
Haftpflichtversicherung über mindestens 1 Mio €.
Für Mitglieder von Vereinen, die dem Bayerischer Sportschützenbund e. V. angeschlossen sind, besteht im Rahmen der Gruppenversicherung Versicherungsschutz für Veranstaltungen im direkten Zusammenhang mit dem Böllerschießen.
Unabhängig davon ist eine private Haftpflichtversicherung erforderlich, insbesondere für den Transport und die Aufbewahrung von Böllerpulver im privaten Bereich.
150 Jahr Feier
Damit das Böllerschießen auch in Zukunft ein guter alter Brauch bleibt, der mit ungetrübter Freude ausgeübt werden kann, benötigen auch wir neue Böllerschützen.
Wer noch mehr Informationen haben will, kann sich gern beim BSSB: Externer Link zu Böllerschützen Bayern Informieren !!
Bei Interesse bitte einfach unverbindlich bei uns melden.
boellerkommandant@bavaria-maisach.de
SG „Bavaria" Maisach e.V (gegr. 1874)
Böllergruppe (seit anf. 2001)
12.02.26. Böllerstammtisch 19:30 (mit Trockentraining Zündh.)
09.04. 26 Böllerstammtisch 19:30 (mit Trockentraining Zündh.)
22.05.26 Brauereifest Maisach (Anschießen)
11.06.26 Böllerstammtisch 19:30 (mit Training Pulver)
04.07.26 Saugrillen (Anschießen)
19.09.26 Training m. Pulver 10:00
08.10.26 Böllerstammtisch 19:30 (mit Trockentraining Zündh.)
11.10.26 Sicherheitsschießen Oberweikertshofen
20.12.26. Weihnachtsfeier Anschießen
